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Die Regenbogenbrücke
Eine
Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie
"Brücke des Regenbogens".
Auf dieser
Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem,
grünen Gras.
Wenn ein
geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem
schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es
ist schönes Frühlingswetter.
Die alten
und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen
Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:
Sie sind
nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen
und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines
innehält und aufsieht:
die Nase
bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
Plötzlich
rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese.
Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!
Und wenn
Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme
und hälst ihn fest.
Dein
Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines
geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie
aus Deinem Herzen.
Dann
überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder
getrennt zu sein.
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Und wieder
sind einige unserer Tierheimtiere den letzten Weg gegangen:

Kassandra,
unsere alte „Bürokatze“ musste erlöst werden.

Twiggy, die
„Küchenkatze“, hatte auch keine Kraft mehr gegen ihre Krankheit zu kämpfen.

Geliebte Dina,
trotz aller ärztlichen Bemühungen konnte sie nicht geheilt werden
und das kleine
Katzenbaby Samweis durfte nur drei Wochen auf dieser Welt leben.
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ASCO
Leider
ist unser lieber Asco im Sommer diesen Jahres über die Regenbogenbrücke
gegangen und leider musste er hier im Tierheim sterben. Mir wäre es so viel
lieber gewesen, wenn er seine letzten Tage in einem liebevollen Zuhause
hätte verbringen dürfen.
Seine
alten müden Knochen haben leider nicht mehr mitgemacht. Bis kurz vor seinem
Tod konnte ich wenigstens noch vor dem Tierheim ein kleines Stück mit ihm
laufen, aber als das nicht mehr möglich war, haben wir entschieden ihn
gehen zu lassen.
Und
ich glaube für Asco war es garnicht so schlimm. Die Sonne schien und den
kleinen Pieks der Narkosespritze hat er garnicht gemerkt, im grünen Gras
ist er eingeschlafen, sein Körper entspannte sich und der Schmerz verließ
ihn. Er war nicht alleine, als er den letzten Weg ging.
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Katzen Blitzi und
Flitzi
Auch
Blitzi und Flitzi sind über die Regenbogenbrücke gegangen. Die beiden
jungen, lieben und freundlichen Katzen wurden von der Katzenseuche
dahingerafft.
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Filzi:

†
"Ich wurde in einem gesundheitlich ziemlich
schlechten Zustand und arg verfilzt als Fundkatze im Tierheim Gernsheim
abgegeben. Daher auch mein Name, den mir der Onkel Doktor gab, als man mich
zum Tierarzt brachte. Wie alt ich war und woher ich kam, das wollte ich
weder dem Personal und Dosenöffnern im Tierheim Gernsheim, noch dem
Tierarzt verraten. Okay, der Doktor hatte Ahnung und mich auf ein Alter
geschätzt, was bei den Dosenöffnern 70 Lebensjahre bedeutet.
Da meine Nierenwerte sehr schlecht waren, wusste
niemand, wie hoch meine Le-benserwartung war. Hinzu kam, dass ich zum
älteren Semester gehörte, taub war und aufgrund einer nichtbehandelten
Ohrentzündung links ein Knickohr hatte.
Offensichtlich wollte keiner mich haben, dabei war ich
doch so lieb, anhänglich und verschmust, mit den schönsten gelben Augen im
Tierheim. Da sich meine Besitzer nicht meldeten und keiner im Tierheim
daran glaubte, schrieben sie einen Artikel über mich, der in der
Zeitschrift Ried-Information der Dosenöffner am 28. Mai 2008 veröffentlich
wurde. Kurze Zeit später, ich konnte mein Glück nicht fassen, nahmen mich
junge Menschen in Pflege und alle im Tierheim freuten sich darüber, dass
ich es auf meine alten Tage noch einmal gut haben sollte.
Was mich dann geritten hat, den neuen Dosenöffnern
wegzulaufen, das möchte ich für mich behalten. Jedenfalls habe ich mich
drei Monate draußen rum getrieben, bis ich eingefangen und wieder ins
Tierheim gebracht wurde. Dort war man alles andere als böse auf mich. Trotz
meinem hohen Alter und meinem heruntergekommenen Zustand habe ich es wieder
geschafft, mit meiner Art alle für mich zu begeistern. Sogar einen vom
Personal der dort nur ehrenamtlich tätig ist, hatte ich voll im Griff. Er
war jeden Tag da und gab mir die Streicheleinheiten, die mir gut taten.
Doch es dauerte nicht lange und ich musste wieder zum
Arzt. Man hatte mir angemerkt, dass es mir nicht gut ging. Beim Arzt kam
dann die niederschmetternde Diagnose: Meine Harnwerte waren viel zu hoch,
als dass ich noch einmal gesund werden könnte. Schweren Herzens
entschlossen sich meine Dosenöffner nach Anraten des Tierarztes, mich am
03.01.2009 einschläfern zu lassen und ich ging bei Sonnenschein über die
Regenbogenbrücke."
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Filzi, wir hoffen, dass es Dir da, wo Du jetzt bist,
mehr als gut geht, Du keine Beschwerden mehr hast und den ganzen Tag
herumtoben kannst. Und all das machen kannst, was Du die letzte Zeit nicht
mehr hast machen können. Vergessen bist Du deswegen hier, auf der anderen
Seite des Regenbogens, nicht!
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Sonja:

†
Wir sind tief betroffen! Unsere liebe Schäferhündin
Sonja ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Am Sonntag, dem 1.2.2009, als
wir den Spendenaufruf u.a. für Schäferhündin Sonja im Sonntag-Morgenmagazin
hatten, fanden die Tierheimmitarbeiterinnen Sonja regungslos in ihrer Box
liegen. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon verstorben.
Die Ursachen können vielfältig sein.
Höchstwahrscheinlich war es Organversagen aufgrund ihrer Krankheit, obwohl
wir dachten, diese unter Kontrolle zu haben.
Wir sind alle sehr traurig und vermissen Sonja sehr.
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