29.01.2012

 

 

 

 

Tierheim Gernsheim/Rhein und Umgebung e.V.   

 

 

 

 

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Die Regenbogenbrücke


Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie "Brücke des Regenbogens".

Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

 

Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.

 

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:

die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!

 

Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest.

 

Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

 

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

Und wieder sind einige unserer Tierheimtiere den letzten Weg gegangen:

 

Kassandra, unsere alte „Bürokatze“ musste erlöst werden.

 

Twiggy, die „Küchenkatze“, hatte auch keine Kraft mehr gegen ihre Krankheit zu kämpfen.

 

Geliebte Dina, trotz aller ärztlichen Bemühungen konnte sie nicht geheilt werden

 

und das kleine Katzenbaby Samweis durfte nur drei Wochen auf dieser Welt leben.

 

 

 

 

 

ASCO


Leider ist unser lieber Asco im Sommer diesen Jahres über die Regenbogenbrücke gegangen und leider musste er hier im Tierheim sterben. Mir wäre es so viel lieber gewesen, wenn er seine letzten Tage in einem liebevollen Zuhause hätte verbringen dürfen.

Seine alten müden Knochen haben leider nicht mehr mitgemacht. Bis kurz vor seinem Tod konnte ich wenigstens noch vor dem Tierheim ein kleines Stück mit ihm laufen, aber als das nicht mehr möglich war, haben wir entschieden ihn gehen zu lassen.

Und ich glaube für Asco war es garnicht so schlimm. Die Sonne schien und den kleinen Pieks der Narkosespritze hat er garnicht gemerkt, im grünen Gras ist er eingeschlafen, sein Körper entspannte sich und der Schmerz verließ ihn. Er war nicht alleine, als er den letzten Weg ging.

 

 

Katzen Blitzi und Flitzi


Auch Blitzi und Flitzi sind über die Regenbogenbrücke gegangen. Die beiden jungen, lieben und freundlichen Katzen wurden von der Katzenseuche dahingerafft.

 

 

Filzi:


"Ich wurde in einem gesundheitlich ziemlich schlechten Zustand und arg verfilzt als Fundkatze im Tierheim Gernsheim abgegeben. Daher auch mein Name, den mir der Onkel Doktor gab, als man mich zum Tierarzt brachte. Wie alt ich war und woher ich kam, das wollte ich weder dem Personal und Dosenöffnern im Tierheim Gernsheim, noch dem Tierarzt verraten. Okay, der Doktor hatte Ahnung und mich auf ein Alter geschätzt, was bei den Dosenöffnern 70 Lebensjahre bedeutet.

 

Da meine Nierenwerte sehr schlecht waren, wusste niemand, wie hoch meine Le-benserwartung war. Hinzu kam, dass ich zum älteren Semester gehörte, taub war und aufgrund einer nichtbehandelten Ohrentzündung links ein Knickohr hatte.

 

Offensichtlich wollte keiner mich haben, dabei war ich doch so lieb, anhänglich und verschmust, mit den schönsten gelben Augen im Tierheim. Da sich meine Besitzer nicht meldeten und keiner im Tierheim daran glaubte, schrieben sie einen Artikel über mich, der in der Zeitschrift Ried-Information der Dosenöffner am 28. Mai 2008 veröffentlich wurde. Kurze Zeit später, ich konnte mein Glück nicht fassen, nahmen mich junge Menschen in Pflege und alle im Tierheim freuten sich darüber, dass ich es auf meine alten Tage noch einmal gut haben sollte.

 

Was mich dann geritten hat, den neuen Dosenöffnern wegzulaufen, das möchte ich für mich behalten. Jedenfalls habe ich mich drei Monate draußen rum getrieben, bis ich eingefangen und wieder ins Tierheim gebracht wurde. Dort war man alles andere als böse auf mich. Trotz meinem hohen Alter und meinem heruntergekommenen Zustand habe ich es wieder geschafft, mit meiner Art alle für mich zu begeistern. Sogar einen vom Personal der dort nur ehrenamtlich tätig ist, hatte ich voll im Griff. Er war jeden Tag da und gab mir die Streicheleinheiten, die mir gut taten.

 

Doch es dauerte nicht lange und ich musste wieder zum Arzt. Man hatte mir angemerkt, dass es mir nicht gut ging. Beim Arzt kam dann die niederschmetternde Diagnose: Meine Harnwerte waren viel zu hoch, als dass ich noch einmal gesund werden könnte. Schweren Herzens entschlossen sich meine Dosenöffner nach Anraten des Tierarztes, mich am 03.01.2009 einschläfern zu lassen und ich ging bei Sonnenschein über die Regenbogenbrücke."

                                                                           ___________

 

Filzi, wir hoffen, dass es Dir da, wo Du jetzt bist, mehr als gut geht, Du keine Beschwerden mehr hast und den ganzen Tag herumtoben kannst. Und all das machen kannst, was Du die letzte Zeit nicht mehr hast machen können. Vergessen bist Du deswegen hier, auf der anderen Seite des Regenbogens, nicht!

 

 

 

Sonja:


Wir sind tief betroffen! Unsere liebe Schäferhündin Sonja ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Am Sonntag, dem 1.2.2009, als wir den Spendenaufruf u.a. für Schäferhündin Sonja im Sonntag-Morgenmagazin hatten, fanden die Tierheimmitarbeiterinnen Sonja regungslos in ihrer Box liegen. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon verstorben.

Die Ursachen können vielfältig sein. Höchstwahrscheinlich war es Organversagen aufgrund ihrer Krankheit, obwohl wir dachten, diese unter Kontrolle zu haben.

Wir sind alle sehr traurig und vermissen Sonja sehr.